Was sind eigentlich Influencer?

kurtserklärt zum Thema Influencer

Was sind eigentlich Influencer?

kurtserklärt:

Bevor Fachsprache zur Geheimsprache wird. Bevor branchenspezifische Codes auch in der Nachbarbranche nur mehr schwer zu entziffern sind. Bevor das passiert, gibt es dringenden Erklärungsbedarf. Und zwar in Form von kurtserklärt.

Unserer Beitragsreihe, in der wir kreatives Werbe- und Marketingchinesisch in einfachen Worten für alle verständlich machen.

 

Influencer in Werbung & Marketing

Influencer sind „Beeinflusser“, d.h. Multiplikatoren und Meinungsbildner, die aufgrund ihrer Präsenz in sozialen Netzwerken eine immer wichtigere Rolle in der Bewerbung und Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen einnehmen.

Allgemein unterscheidet man im wesentlichen 3 Typen von Influencern:

  1. „Brand Lovers“, die eine starke persönliche Bindung zu einer Marke pflegen. Sie unterstützen User mit ihrer Erfahrung und pushen ihre bevorzugten Unternehmen.
  2. „Brand Critics“ wollen mittels Kritik Unternehmen zu Reaktionen bewegen oder auch einfach nur ihrem Unmut über eine Marke freien Lauf lassen.
  3. Besonders wichtig ist aber die dritte Gruppe – die „Brand Mavens“. Sie verbinden eine tendenziell eher positive Grundhaltung zu einer Marke gerne mit dem Habitus des kritischen Konsumenten. Dadurch steigen „Authentizität“ und Einfluss.

Tendenziell ist die Glaubwürdigkeit der Influencer im Vergleich zur „herkömmlichen Werbung“ extrem hoch. Der Einfluss, den z.B. bekannte YouTuber wie Bibi oder Julien Bam auf ihre Follower haben, ist in jedem Fall beeindruckend und oft tatsächlich fast unbezahlbar. Allerdings gibt es auch im Influencer-Marketing einige brisante Spannungsfelder und Konfliktlinien.

Neben der vergleichsweise noch „einfachen“ Frage, welcher Influencer ist optimal für meine Marke, sind dies zum einen stetig steigende Preise, die Frage nach dem tatsächlichen, natürlich gewachsenen Einflusskreis der Influencer. Hier gibt es natürlich auch schwarze Schafe, die bei Follower-Zahlen mitunter finanzstark nachhelfen. Und natürlich auch gewisse Zweifel an der Authentizität von Empfehlungen für Marken, die von Unternehmen hochbezahlt wurden.

Die rechtliche Kennzeichnungspflicht von sponsorenfinanzierten Blogbeiträgen oder YouTube-Videos als „bezahlte Werbung“ o.ä. steigert das uneingeschränkte Konsumenten-Vertrauen natürlich auch nicht unbedingt.

Fazit

Alles in allem sind wirklich gute Influencer, die zur passenden Marke authentisch rüberkommen, aber natürlich „trotzdem“ eine wichtige Option in jedem Budgetplan und Mediamix.

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<p>Kurt Moser gründete 2016 Kurtsgeschichten und unterstützt wundermild im Full-Service-Netzwerk in den Bereichen Text und Konzeption.<br /> Als begeisterter Rapidfan bloggt er auch auf https://herzrasenrapid.com/.</p>
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