Making of: Wundergeschichten macht Filme.

Making of: Therapie Aktiv WGKK

Making of: Wundergeschichten macht Filme.

Riskieren wir doch heute mal gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen. Klingt nach einem grandiosen ersten Satz für neue wundergeschichten. Und darüber hinaus trifft er auch noch den Nagel auf den Kopf.

 

1,2,3 … 9! Wir machen Videos für „Therapie Aktiv“.

Denn heute schielen wir mal tatsächlich hinter „echte“ Filmkulissen. Der auslaufende Spätsommer hatte nämlich nicht nur hochsommerliche Temperaturen im Handgepäck, sondern belohnte uns auch mit jeder Menge Kopfarbeit und drei spannenden Drehtagen. Denn nach der Umsetzung der neuen Webseite für das Typ-2-Diabetes-Programm der WGKK „Therapie Aktiv“ www.therapie-aktiv.at stand nun die Konzeption und Umsetzung von insgesamt 9 Filmen – sogenannten Erklärvideos – auf unserem Spielplan.

 

makinf of therapie Aktiv

 

Stilfrage: Zielgruppe im Mittelpunkt.

Und da bei unserer Arbeit stets die Aufmerksamkeit und die Neugier der Zielgruppe im Fokus steht, wollten wir auch nicht die 102.537sten irgendwie immer gleich aussehenden Erklärvideos machen. Mit den gleichen, Manga-artigen Avataren und stets sehr ähnlichen Animationen und Piktogrammen. Wir dachten uns, in der Regel sehen Menschen – egal, ob jugendliche Typ-1-DiabetikerInnen, etwas ältere Typ-2-DiabetikerInnen oder Schwangerschaftsdiabetikerin – noch immer am liebsten anderen Menschen zu. Sie bieten die besten Möglichkeiten zu Identifikation und zur Projektion eigener Fragen, Probleme und Wünsche.

Und damit war auch klar, die Ausstrahlung – nicht nur die technische, sondern vor allem die charismatische – der Filme lebt in erster Linie von guten HauptdarstellerInnen. Und die fanden wir im Casting. Von der wunderbaren, schwangeren jungen Frau über die juvenile Typ-1-Diabetikerin bis zur Ärztin.

Und als zentrale Figur des typischen Typ-2-Diabetikers hatten wir, zumindest als Name, rasch einen „Paul“ im Kopf. Eine positive, sympathische Figur, der mit starker, passender Gestik und Mimik „Therapie Aktiv“ ein Gesicht verleiht. Und was für ein „wunderbar sprechendes Gesicht“ es wurde.

Danke Paul – alias Christian Dungl

 

Exkurs: Erklärvideos – eine eigene Disziplin?

Gerade bei unserem Schwerpunkt in der Gesundheitsbranche ist es ja nicht unbedingt so, dass Monat für Monat ausgiebig Filme und Filmdrehs auf dem Programm stehen würden. Gerade darum war eine intensive Auseinandersetzung mit dem beliebten Genre der Erklärvideos auch besonders wichtig. Man sichtet sich via YouTube durch eine unendliche Anzahl an Beispielen, die alle Arten von Marken, Dienstleistungen, Produkten und in unserem Fall auch Krankheiten bzw. gesundheitsfördernden Maßnahmen an die Zielgruppen bringen wollen. Man holt sich so aus den unterschiedlichsten Metiers Inspirationen, die es dann gilt für die eigenen Botschaften kreativ zu übersetzen.

Nun mochte ich Filme in meinem Werbeleben schon immer sehr gerne. Ich lernte schnell, daran zu feilen, Botschaften in 20 bis 25 Sekunden knackig, schnell originell zu verpacken. Doch obwohl ich Hermann Maier Lila Pausen in die Hand legte, Harald Krassnitzer, Elke Winkens und Michael Konsel aufs Café Hag Glatteis führen durfte oder die OBI Baumärkte und Telekom-Anbieter ins rechte Licht rücken konnte: Das jetzt war was Neues. Nicht in der grundsätzlichen Arbeit und Konzeption – aber aufgrund sehr eigener Regeln und Gesetzmäßigkeiten.

Und gerade das hat Spaß gemacht. Und endlich hatte man auch Zeit, Inhalte und Botschaften etwas ausführlicher an Frau und Mann zu bringen. Natürlich mit der großen Herausforderung, die richtige Sprache für unsere Zielgruppe zu finden und sie keinesfalls zu überfordern, zu unterfordern oder gar zu langweilen.

Portioniert in stimmige, inhaltliche Bereiche quer durch das wegweisende DMP Therapie Aktiv, entstanden dann 9 Storyboards, die von Profis der Filmproduktion noch an den richtigen Stellen optimiert wurden. Und da unseren großartigen Kunden diese 9 Filme dann auch noch gut gefielen, ging es ans Planen, Planen und Planen.

 

 

Die besseren Locations, das beste Catering.

Und da Kreativität für uns auch nicht mit der Abgabe der Storyboards endet, wollten wir die besten Lösungen auch für unsere Locations und unser Catering finden. Und zu einem Gutteil konnten wir uns dabei wieder auf starke Partner und Freunde verlassen.

Erst verwandelten wir das Büro-Konfi in eine fesche, helle Arztpraxis, dann funktionierten wir kurzerhand den wunderbar idyllischen, aber normalerweise unbespielten Hinterhof der „Schank zum Reichsapfel“ am Karmeliterplatz zum Film-Schanigarten um. Und dann wurden noch die schönsten Flecken des Praters zur Filmspielwiese.

Hier im Prater – wie auch schon am ersten Drehtag – freuten wir uns dann auch ganz besonders auf die Mittagspause, denn da stand superköstliches, feines Catering von unserer Partnerin, der Genussfreundin Karin Stainhauser, auf dem Speiseplan.

Am zweiten Drehtag verwöhnte uns ein anderer Freund mit kulinarischen Genüssen. Lokalchef Günter „Tschinte“ Rogatschnig, ließ es sich nicht nehmen, die Filmcrew mittags höchstselbst zu bekochen. Ein ganz großes Danke daher auch an dieser Stelle nochmals an die Beiden, ohne die wir unsere Drehtage nur halb so schön genießen hätten können!

 

 

wundermild making of wgkk

 

Film heute und damals: Alles bleibt neu, hektisch und schön!

Und was hat sich eigentlich seit den bekannten Werbefilmzeiten von damals sonst noch so geändert? Die technischen Geräte wurden viel kleiner und können u.a. viel mehr als die Großen von damals. Das Team war in unserem Fall eher weiblich als männlich. Und daraus ergab sich auch, dass der Anteil der Personen, die kleidungstechnisch an Jagdausflüge erinnerte, gegen Null ging.

Damals stieg nämlich in der Regel der ganze technische Staff von Kamera, über Licht und Ton aus riesigen Jeeps und sah dabei stets aus, als würden sie in ihren Timberlands, Basecaps und ärmellosen Westen allesamt gleich auf Entenjagd gehen.

Heute kam von den kleinen Kameras bis zur Drohne alles zumindest kurzfristig zum Einsatz. Der Plan wurde nach wie vor Einstellung für Einstellung abgearbeitet und die Darsteller permanent abgetupft und in bester Form gehalten. Alles in allem, auch wenn sich nicht so viel geändert hat, machte es den Eindruck, als wäre mit weniger schwerem Equipment heute noch mehr möglich.

 

Fazit:

Filme sind nach wie vor eine eigene herrliche Disziplin. Mit vielen Menschen zugleich an einem Ort. Am Set wirkt alles immer ein bisschen hektisch und immer ein wenig improvisiert. Auch wenn alles einem klaren Konzept und einem klaren Drehplan folgt. Nicht zu vergleichen mit der Produktion von Anzeigen, Bannern, Plakaten, Foldern oder anderen Werbemitteln, die einem eher linearen Ablauf von Einzelpersonen folgen.

Es war in jedem Fall Hirnschmalz, Herzblut und den gesamten Aufwand wert und hat dem gesamten Team riesigen Spaß gemacht. Last but not least: zu sehen gibt’s die fertigen Werke bald unter: www.therapie-aktiv.at

 

Viel Spaß damit!

 

 

 

 

 

 

Summary
Kurt Moser gründete 2016 Kurtsgeschichten und unterstützt wundermild im Full-Service-Netzwerk in den Bereichen Text und Konzeption. Als begeisterter Rapidfan bloggt er auch auf https://herzrasenrapid.com/.
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